Die Mutter aller Recuiting Filme enttarnt die schlimmsten Fehler

Ironisch-witziges Beispiel für schlecht gemachte Recruiting Filme. Von einer Recruiting Firma für die eigene Mitarbeitergewinnung erstellt.

Man muss nich bis ganz zum Ende des Clips schauen, um die schlimmsten Fehler von Recruiting Videos zu erkennen:

  • Nicht authentisch sein: Menschen wirken wie schlechte Schauspieler. Man nimmt ihnen ihre Rolle als zufriedene, glückliche Mitarbeiter einfach nicht ab, sondern sieht, dass sie versuchen zu “Schauspielern”.
  • Stereotype statt Charaktere: Idealisierte und stilisierte – aber eben charakterlose hübsche Frauen und smarte junge Männer. Das kann für Recruiting-Firmen funktionieren – aber in der Regel nicht bei einem Unternehmen, das sich im Film ja mit seinen „individuellen“ Stärken positiv als Arbeitgeber darstellen möchte.
  • Maßlose Übertreibungen (die sich selbst entlarven): Hochtrabende Musik beißt sich mit banalen Bildern (z.B. Anfangs-Szene Bahngleise). Der aufregende Arbeitsalltag, der im Text beschworen wird, bebildert mit Szenen einer Gruppe vor dem Online-Kartenspiel.

Und hier noch ein sehr gutes und wirklich witziges Beispiel eines Mitarbeitergewinnungs-Films von der Axel Springer AG für `Media Entrepeneurs‘, eine Initiative für die Umsetzung von Geschäftsmodellen rund um digitale Medien. Gesucht werden Talente/ Media Entrepreneurs, die so innovativ sind, dass man für sie nicht nur neue Jobs erfindet, sondern sogar ganze Unternehmen gründet:

Es muss aber nicht so aufwendig oder gar teuer sein. Ein Guter HR-Clip soll seinen Zweck erfüllen und zum Unternehmen passen. Mit diesem witzigen Video sucht Glaserei Sterz neue Azubis, landet damit einen viralen Erfolg mit zigtausenden von Klicks und hat am Ende eine große Auswahl an guten Bewerbungen auf dem Tisch. Hier zu einem journlistischen Beitrag über Glaser Sterz und seinen Recruiting-Clip:

Ergänzen Sie gerne weitere Fehler, die in dem Film ‚Mutter‘ thematisiert werden oder warum die Clips von ‚Springer‘ und von der ‚Glaserei Sterz‘ gut sind –  hier im Blog …

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.